Gesang und Klang in der frühkindlichen Bildung

Berufliche Zusatzqualifikation in Musik und Rhythmikpädagogik an der Richard-von-Weizsäcker-Schule

Die Liebe zur Musik und die Freude an Rhythmik brachte jede schon mit, und schnell war eine Klasse zusammen: eine Gruppe aus Tagesmüttern, Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen. „Gemeinsam packten wir das Abenteuer und die Herausforderung an, sich ganz intensiv mit Musizieren, Singen und Rhythmik auseinanderzusetzen“, blickt Simone Klemm zurück auf den Beginn ihrer zweijährigen Zusatzausbildung an der Öhringer Fachschule für Sozialpädagogik. Eine ganzheitlich ausgerichtete und praxisorientierte Qualifizierung in Musik- und Rhythmikpädagogik ist auch für Carmen Koch-Pittroff ein wichtiger Baustein der frühkindlichen Bildung: „An uns liegt es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, Freude an der Musik zu entdecken, zu entwickeln und zu erhalten.“

Die theoretische Grundlagen wie z.B. das Lernverhalten von Kindern, Stimmbildung, Instrumentalspiel und Rhythmikerziehung sowie  die immer wiederkehrenden praktischen Aufgaben, die in der Praxis Bestand haben sollen, sind das Herzstück der beruflichen Zusatzqualifikation, die an der Öhringer Fachschule von Dorothee Maier-Flaig verantwortet werden. Dabei liegt der Fokus der intensiven Ausbildung darauf, mit Krippenkindern, aber auch mit Grundschulkindern zu musizieren und zu singen und dies in einem professionellen Rahmen zu erlernen. Durch regelmäßige Treffen mit dem Öhringer Kinderchor konnten die sieben ‚Schülerinnen‘ die von ihnen erworbenen Kenntnisse in der Praxis erproben. Höhepunkt und Abschluss der Kooperation war eine von ihnen gestaltete Chorstunde mit dem Thema ‚Zirkus‘; und in dieser letzten Chorstunde fand schließlich auch Prüfung statt, die Stefanie Endreß, Simone Klemm, Julia Knittweis, Carmen Koch-Pittroff, Birgit Reischle, Brigitte Schmidgall, Simone Stenger und Sybilla Ziegler erfolgreich ablegten.

Die Absolventinnen in der Aula der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule.