Segeltörn der EK2 und EK3 in Holland vom 2.6.-7.6.13

Am Sonntagmorgen begann unsere Reise nach Harlingen mit einem Bus voller SGler und AGler in Begleitung von Frau Schädler, Frau Seidler, Frau Steinbach und Herrn Betz. Früher als erwartet wurde der notgedrungen geschlossene Friedensvertrag auf die Probe gestellt. Den ganzen Tag sollte das Gekicher im Bus anhalten, jedoch überstanden wir die Fahrt wohlbehalten und trafen wie erwartet am Nachmittag im Hafen ein.

Die jungen und aufgeweckten Frischlingspiraten bezogen nach einer Erkundungstour in Harlingen ihre Kajüten auf der Waddenzee bzw. Josina Elisabeth. An kulinarischer Versorgung wurde diesen und auch die kommenden Abende nicht gespart. Die Vormittage verbrachten die Elitematrosen des AGs an Deck und setzten mit vollem Körpereinsatz die Segel, wobei das SG meistens keck den Motor anschmiss und so mitunter kurzzeitig an den Traditionalisten vorbeizog.

Das erste Ziel unserer Reise war die kleine und hübsche Insel Terschelling, wo wir Freundschaft mit dem „Vla“ schlossen. Dieser typisch holländische Pudding sollte unsere Mägen die kommenden Tage wiederholt füllen. Auch die anderen angesteuerten Städtchen brachten uns das holländische Flair näher und wir pilgerten unerschrocken durch das fremde Gebiet. Am Donnerstag kam es dann – wie zu erwarten – zum Bruch des Friedensvertrages: Im Rahmen einer heftigen, aber einseitigen Attacke seitens des AGs wurde das andere Schiff auf hoher See mit Wasserbomben überrascht. Die mittlerweile abgehärteten Seeleute wagten sich unter der Anführung von Herrn Betz in die 8°C kalten Fluten. Am Nachmittag stellte sich die Schiffscrew der nächsten Probe: dem Trockenfallen. Gespannt warteten wir, dass das Meer das Watt frei gab. Nach dem Eintreten der Flut trafen wir am Abend wieder im Hafen von Harlingen ein, worauf sich eine Jagd auf den mitzubringenden Vla anbahnte. Die Regale im Supermarkt wurden geleert und der holländische Vla-Markt boomte. Am letzten Morgen verließen die Klassen ihre treuen Transportmittel mit sonnenverbrannten Gesichtern und wurden im Laufe der Heimreise vom Pirat wieder zum Schüler.