Studienfahrt nach Barcelona, September 2013

¡Hola! Aquí unas informaciones sobre nuestro viaje a Barcelona.

Tag 1

Um unseren Flug sicher zu bekommen, traf sich unsere Gruppe rechtzeitig und neugierig am Flughafen in Stuttgart. Der Flug verlief weitgehend problemlos, aber nach oftmaligem Umsteigen und anstrengendem Einchecken in das Hotel waren wir alle froh endlich dazusein. Das Hotel war nicht das komfortabelste, aber es tat seinen Zweck. Das Schöne am Hotel war sein Standort, da es genau an der Plaza Real zwischen vielen anderen Hotels und Restaurants gelegen war und man nur einen Schritt vor die Tür setzten musste, um mitten im Geschehen zu sein. Nach der Anreise hatten wir dann Freizeit und konnten unseren Abend individuell gestalten. Die Restaurants in Barcelona waren sehr gut uns vielfältig, auch einkaufen konnte man sehr ausgiebig. So konnten wir in kleinen Gruppen das erste Mal spanische Luft schnuppern und die neuen Eindrücke aufnehmen.

Tag 2

Der erste Tag begann früh morgens mit einer Stadtführung durch Barcelona.Unsere Stadtführerin war eine gut deutsch sprechende und sehr nette Frau, die eine so interessante Führung machte, dass alle in der Gruppe begeistert waren.Um das Wichtigste von Barcelona in einer sehr knappen Zeit besichtigen zu können, mussten wir uns natürlich etwas zügig bewegen. Wir besichtigten den Palast der katalanischen Musik, der 1905 bis 1908 vom französischen Architekten Louis Domenech gebaut wurde. Des Weiteren besichtigten wir die Santa Maria del Mar, eine der schönsten gotischen Kirchen in Barcelona, und wurden darüber aufgeklärt, dass jedes Jahr, am 24 September, in Barcelona „La Mèrce“ – ein großes Fest, zu Ehren der wichtigsten Schutzpatronin der Stadt stattfindet. Glücklicherweise waren wir genau zu dem Zeitpunkt in Barcelona, als dieses Straßenfest stattfand, und konnten somit alle Vorführungen und Traditionen mitverfolgen. Nach der Stadtführung, die bis Nachmittag dauerte, hatten wir noch Freizeit und konnten uns ein spanisches Restaurant mit Gerichten wie Paella heraussuchen, durch die Straßen schlendern und die tolle Atmosphäre aufnehmen.

Tag 3

Das meistbesuchte Monument in Spanien, mit jährlich 3,2 Millionen Besuchern, ist die Sagrada Familia in Barcelona. Der Künstler Antoni Gaudí begann im Jahre 1882 den Bau der Basilika, der bis heute andauert. Die Kirche wird erst mit dem Bau des 18. Turmes vollendet sein (momentan sind 12 Türme fertig). Nach jüngsten Prognosen soll dies im Jahre 2026 der Fall sein. Der Anblick der Außenfassaden, welche das Leben Jesu darstellen, war sehr beeindruckend, jedoch übertrafen der Stil und die Architektur im Inneren der Kirche jegliche Vorstellung. Gaudí konstruierte Säulen und Bögen, die Bäumen gleichen. Mit Hilfe von Audio-Guides erhielten wir interessantes Hintergrundwissen und wichtige Informationen über die Sagrada Familia. Tag für Tag verändert sich die Kirche ein Stück mehr, sodass der Besucher jedes Mal neue Eindrücke erfährt. Die Besichtigung war trotz des Baustellenlärms sehr interessant und wir sind gespannt, wie die vollendete Kirche aussehen wird. Nach der Besichtigung der Sagrada Familia ging es natürlich sofort weiter quer durch Barcelona, um andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, denn „Barcelona ist groß und wir haben wenig Zeit“ (Frau Alonso). Nachdem wir das Lebenswerk des Künstlers besichtigt hatten, folgten nun drei weitere Werke. Die Casa Batlló, die Casa Milà und der idyllische Park Guell. Die Gebäude, die wir zu Fuß erreichten, sind nicht zu übersehen, da sie durch geschwungene Dach- und Wandkonstruktionen sehr lebendig wirken. Zum Park Guell fuhren wir mit dem Bus; der Park bietet einen wunderschönen Ausblick über die Dächer von Barcelona. In allen Werken konnten wir seinen eigenwilligen Stil, der durch runde, organisch wirkende Formen geprägt ist, erkennen. In seinen Werken wird deutlich, dass die Natur als Vorbild gilt. Antoni Gaudís Stil hat unter anderem den Künstler Friedensreich Hundertwasser beeinflusst dessen Kunst auch in unserer Nähe präsent ist.

Tag 4

Am letzten Tag unserer Studienfahrt besuchten wir das Picasso Museum – des berühmten spanischen Künstlers des Kubismus. Das Museum bot eine Vielzahl an Werken, die Picasso im Laufe seines Lebens malte. Eines der berühmtesten Bildern ist das Kunstwerk „Las meninas“. Das Gemälde ist eine Interpretation des gleichnamigen Bildes „Las meninas“ von Diego Velázquez. Velázquez malte 1656 die Infantin Maria Margarita, die Tochter des Königs Phillip IV. von Spanien. Das Gemälde zeigt die junge Infantin umgeben von sogenannten Hofzwergen. Daher auch der Titel „las meninas“, der aus dem Portugiesischen stammt und „die Kinder“ bedeutet. Picasso interpretierte 1957 das Gemälde im Stil des Kubismus neu. Nach dem Museumsbesuch hatten wir den Rest des Tages freie Zeit für individuelle Abendgestaltung. Einige verbrachten den Tag am Hafen und am Strand, andere machten sich ein letztes Mal auf um shoppen zu gehen. Insgesamt war es eine sehr schöne Reise, mit tollen Einrücken und Einblicken in die spanische Kultur.

¡ Así, tuvimos buenos días en Barcelona!

Tabea Müller, Helena Odenwald, Maria Odenwald, Antonia Schaeff

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