Comenius-Schüleraustausch im Baskenland vom 20.-25. Oktober 2013

Wir, die JS 1/2  durften an einem “Lifelong Learning Programme“ zum Thema Umweltschutz und erneuerbare Energien teilnehmen. Schon im Vorfeld kam große Freude bei uns auf, als sich unsere spanischen Austauschschüler erstmals bei uns meldeten. Nur wenige Tage später trafen wir uns müde, aber voller Erwartungen am 21. Oktober im Flughafen in Stuttgart. Nach ca. 90 Minuten Flug landeten wir in Bilbao, wo uns die spanischen Schüler sehr herzlich empfingen. Die fünftägige Exkursion begann mit einem Ausflug an den Strand, denn wir mussten die Zeit bis zur Ankunft der englischen Schüler überbrücken, mit denen wir uns einen Bus zur Weiterfahrt teilten. Gegen Abend fuhren wir dann über Vitoria-Gasteiz nach Agurain, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden. Am Montag, den 22. Oktober, trafen wir die nordirischen und französischen Austauschschüler. Zu Beginn zeigten uns einige spanische Schüler das Schulgelände und hielten eine sehr interessante Präsentation über die Schule und Umgebung. Danach wurden wir in verschiedenen Unterrichtsstunden eingeteilt, darunter waren technisches Zeichen, Informatik und Latein. Nachdem wir unser Mittagessen in einem sehr bürgerlichen Restaurant eingenommen hatten, verbrachten wir den Nachmittag in der Nestlé-Fabrik. Eine freundliche Mitarbeiterin machte eine Führung hinter den Türen des Konzerns und erklärte uns ausführlich die umweltfreundliche Wasseraufbereitung. Beim netten Zusammensitzen mit unseren spanischen Austauschschülern ließen wir den Tag ausklingen. Am darauf folgenden Tag fuhren wir nach Donibane, wo wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die eine machte eine Bootsfahrt durch den Hafen, während die andere sich einen ausführlichen Vortrag über ein Projekt der Grünen Energie in der Region anhören durften, und danach wurde getauscht. Nach dem “lunch“ fuhren wir mit dem Bus nach San Sebastian/Donostia, um dort für ein paar Stunden die Stadt selbst zu erkunden. Der Besuch in Vitoria-Gasteiz, der Stadt, die 2012 als „European Green Capital“ ausgezeichnet wurde, stand am Mittwoch an. Wir besichtigten einige Schrebergärten, ein Naturschutzprojekt zur Erhaltung der Tierwelt und bekamen eine Präsentation über die Zukunftspläne des Projekts. Nach einem wunderschönen Restaurantbesuch liefen wir in die Innenstadt, um dort den Bruder vom Öhringer Hamballe zu sehen – jedenfals sah die Statue so aus… Anschließend hatten wir Freizeit und fuhren am Abend nach Hause. Der letzte Tag brach an und wir besichtigten eine 600 Jahre alte Salzgewinnungsanlage, den Herkunftsort des bekannten „Sal de Añana“. Nach dem Rundgang fuhren wir zurück in die Schule und die Vertreter eines jeden Landesjedes hielten einen Vortrag über den Umweltschutz und erneuerbare Energien in den jeweiligen Heimatregionen. Auch dieser Tag nahm sein Ende und die Zeit war gekommen, den Koffer wieder zu packen. Am Freitag stand die Rückreise an und wir flogen wieder zurück nach Stuttgart.Wir bedanken uns sehr, dass wir an der Exkursion teilnehmen durften und freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen in Deutschland.
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