„Es gibt nichts Gutes –außer: Man tut es!“

Ein Abend mit Erich Kästner in der Richard-von-Weizsäcker-Schule

Die Reihe der literarischen Abende in der Richard-von-Weizsäcker-Schule stand diesmal ganz im Zeichen des Lebens und Werks von Erich Kästner: Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses an den beiden Beruflichen Gymnasien hatten am vergangenen Montag ins Foyer der Schule eingeladen und machten die Besucher durch diverse Kästner-Zitate mit der Vielfalt seines literarischen Schaffens bekannt. Beeindruckend wurde Kästners berühmte Rede über die Verbrennung von Büchern vorgetragen – und veranschaulicht wurde der schreckliche Anlass der Rede durch eine szenische Darstellung, in deren Zentrum einige Namen der „verbrannten Autoren“ standen.
Schüler/-innen des Theaterkurses zeigten Standbilder zu den Kinderbüchern Das Fliegende Klassenzimmer, Pünktchen und Anton Konferenz der Tiere, Emil und die Detektive und Das doppelte Lottchen – die Besucher waren eingeladen, zu  erraten, welches Buch gerade dargeboten wurde. Aber Erich Kästner schrieb nicht nur Kinder- und Jugendbücher, sondern ebenso viele Bücher für Erwachsene; den Schülerinnen und Schülern ging es unter Anleitung ihres Literaturlehrers Günter Menz darum, ihr Publikum für sie zu sensibilisieren: Jeweils  zwei Jugendliche informierten im simulierten Gespräch über  den Inhalt von Büchern wie Fabian, Der Zauberlehrling, Drei Männer im Schnee oder die verschwundene Miniatur Als ich ein kleiner Junge war. Den Abschluss machte die szenische Präsentation einiger lyrischer Texte.
In der Pause  bestand die Möglichkeit, den nun schon traditionellen Büchermarkt zu Neuerscheinungen der Belletristik  zu besuchen: Jeder Schüler hatte speziell einen Tisch vorbereitet, auf dem er „sein“ Buch sehr ansprechend präsentierte. Die Gäste konnten sich nun an jedem Tisch in einem Gespräch mit den jeweiligen ‚Experten‘ ausführlich über Werke wie Marion Braschs Ab jetzt ist Ruhe oder Eugen Ruges In Zeiten des abnehmenden Lichts informieren. Günter Menz beglückwünschte seine Schüler/-innen zu einem gelungenen Abend und die Besucher bekräftigten dieses Lob durch langen Applaus.

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