Skischullandheim vom 02.02-07.02

Vom 02.03 bis zum 07.02 befanden sich die die beiden Agrarwissenschaftlichen Eingangsklassen sowie eine Eingangsklasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums im Schullandheim, welches jedes Jahr als Kennenlernfahrt für die neuen Gymnasialschüler stattfindet.

Nachdem sich alle Schüler am schulinternen Parkplatz versammelt und ihr Gepäck verstaut hatten, brachen wir in einem großen Bus Richtung Südtirol auf.

Begleitet wurden wir von den – meist Ski-erfahrenen – Lehrern Frau Pils, Herr Hemmrich, Herr Betz, Frau Geißler, Herr Holter und Frau Breßler.

Nach einer ca. 6-stündigen Fahrt, die die meisten teilweise schlafend verbrachten, fuhren wir direkt nach unserer Ankunft im kleinen Ort St. Johann im Ahrntal zum Ski-und Snowboard- Verleih. Da dies relativ zügig vonstatten ging, kamen wir früher als erwartet in unserem Hotel, dem „Steinpent“, an. Die Zimmer wurden in Erwartung des Abendessens flott bezogen.

An unserem ersten vollständigen Tag fuhren wir nach dem Frühstück frühmorgens um 8.00 mit dem Skibus zum Skigebiet Klausberg, welches nur rund 10 Minuten von unserem Hotel entfernt liegt.

Direkt mit den ersten Lifts fuhren wir auf die Piste, die sich auf bis zu 2510 Metern Höhe  erstreckt.

Dort fanden sich dann die im Vorfeld eingeteilten Gruppen der Snowboarder, Skifahrer (Anfänger und Fortgeschrittene) ein. Je nachdem, ob man bereits sicher auf Skiern stand oder zum ersten Mal fuhr, begaben sich die Fortgeschrittenen mit den Lehrern auf die Piste oder wurden von den Skilehrern in Empfang genommen.

Wer am ersten Tag mehr im Schnee lag als fuhr, konnte am Ende der 3 Skikurstage bereits die schwarzen Pisten runterbrettern, ein dickes Kompliment an die freundlichen und immer hilfsbereiten Ski-und Snowboardlehrer, die die Anforderungen langsam aber stetig gesteigert hatten, sodass man sich nie unter- oder überfordert fühlte.

Vormittags und nachmittags  fanden die Ski-und Snowboardkurse, das Skifahren mit den Lehrern und das Alternativprogramm statt. Verantwortlich für das Alternativprogramm war Frau Breßler.

Am zweiten Tag unternahmen auch die  „Alternativprogrämmler“ einen Ausflug ins alpine Skigebiet: Mit der Gondel ging es bis ganz nach oben auf 2500 m Höhe, wo man Schneeskulpturen anschauen und ein bisschen Ski-Alpin-Feeling bekommen konnte. Weitere Aktivitäten der Alternativgruppe waren Schlittschuhlaufen, Rodeln, Skilanglauf auf top präparierten Loipen in Kasern am Ende des Ahrntals sowie ein Auslug in die Stadt Bruneck mit anschließendem Besuch des Hallenbads „Cascada“ in Sand in Taufers.

Um sich von den Strapazen zu erholen, waren für die Alpinfahrer und Snowboarder jeden Tag 1 ½ Stunden Mittagspause vorgeschrieben, in denen das Mittagessen ausgegeben wurde.

Ab 16.00 konnten wir in Gruppen von mindestens 3 Personen selbständig fahren, was viel Freude bereitet hat und man sich so noch besser kennenlernen konnte. Bis 17.00 hatten die Gondeln geöffnet und oftmals musste man sich beeilen, um die letzte noch zu erwischen.

Jeden Abend fand nach dem Abendessen eine Besprechung der Klassen mit ihrem Klassenlehrer statt,  um Fragen zu klären, und den folgenden Tag zu besprechen. Außerdem wurde ein Abendprogramm mit verschiedenen Spielen angeboten.

Ein kleines Highlight war das Snowrafting, bei welchem man von einem Skipistengerät in einem Schlauchboot einen kleinen Hügel hinuntergezogen wurde. Alle rund 80 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil und den meisten hat es auch großen Spaß gemacht, sofern es niemandem zu schnell wurde…

Nach dem Ende eines Skitages waren alle zwar sehr erschöpft, nach einer  Dusche waren aber die meisten wieder fit und gingen nicht bereits zur Ruhezeit um 22.00 Schlafen, sondern verbrachten noch gemeinsame Stunden im Speisesaal oder auf den Zimmern. So oder so ähnlich verliefen die meisten Tage, wobei sich nie eine Routine einstellte, was bei so vielen Menschen mit unterschiedlichen Interessen auch kaum möglich ist.

Die Tage waren sehr von Sport geprägt, was dem ein oder anderen Sportmuffel anfangs sicherlich Schwierigkeiten bereitete, aber am Ende der 6 Tage waren wir uns alle einig, dass die Zeit viel zu schnell vergangenen ist.

Egal ob Ski, Snowboard oder das Alternativprogramm – alle Beteiligten hatten eine schöne Zeit, haben ihre Ski- bzw. Snowboardkenntnisse auffrischen oder erwerben können und haben viele nette Leute kennengelernt, aus denen sicherlich die ein oder andere Freundschaft entstanden ist.

Großen Dank an die Lehrer, die auf und abseits der Piste hilfsbereit und jederzeit gut gelaunt waren und auch dem Hotelpersonal, die bei jeder Frage zur Hilfe waren und immer ein leckeres Essen servierten.

Alles in allem verbrachten wir schöne Tage im Ahrntal, konnten uns – zumindest am letzten Tag – über sehr gutes Wetter freuen und haben unsere Mitschüler und Lehrer außerhalb der Schule kennengelernt sowie natürlich viel Spaß bei unseren vielfältigen Programmen gehabt.

Von Frederick Reimer SG EK6