Gerade die Landwirtschaft braucht lebenslanges Lernen

Verabschiedung der diesjährigen Absolventen der Landwirtschaftlichen Berufsschule an der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule
Zu einer festlichen Verabschiedung ihrer Absolventinnen und Absolventen hatte die Landwirtschaftliche Berufsschule an der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule in der vegangenen Woche in die Besenwirtschaft Schluchter in Baierbach eingeladen. Schulleiter Uwe Stiefel begrüßte neben den ‚Hauptpersonen‘ des Abends, nämlich den nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern, auch Meinhard Stärkel, den stellvertretretenden Leiter des Landwirtschaftsamts, sowie Friedbert Müller, der den angehenden Landwirten als Ausbildungsberater zur Seite steht.
In seiner Ansprache ließ Uwe Stiefel keinen Zweifel daran, dass der ländliche Raum die berufliche Qualifikation braucht – und er lobte seine nun Ehemaligen von der Berufsfachschule für Nebenerwerbslandwirte, dass sie neben einem anstrengenden Berufsalltag bereit waren, sich erfolgreich weiterzubilden und in die Rolle des Schülers zu schlüpfen. Der Dank der 22 Absolventinnen und Absolventen an ihre nun ehemaligen Lehrer und insbesondere an den klassenlehrer Fred Fecher zeigte indes, dass ihnen diese Rolle durchaus gefallen hat, was auch auf das angenehme Lehr- und Lernklima an der Richard-von-Weizsäcker-Schule zurückzuführen sei. In dieses Lob stimmten auch die 11 Absolventen der Landwirtschaftlichen Berufsschule ein und dankten ihren Lehrern und insbesondere dem Koordinator Frank Dietz für ihr Engagement. Einig war man sich, dass das Altwerden beginnt, wenn man aufhört zu lernen – die Tradition der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung in Hohenlohe praktiziere schon seit Jahren, was die Politik erst kürzlich unter dem Motto ‚lebenslanges Lernen‘ entdeckt hat. Nach den verschiedenen Grußworten und der Zeugnisausgabe blieb man noch lange zusammen und feierte im passenden Rahmen den gemeinsamen Erfolg.
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