Studienfahrt in die Dolomiten vom 27. September bis zum 2. Oktober 2014

Vierzehn Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 2 machten sich Ende September mit Frau Claudia Pils und Herrn Steffen Englert als begleitenden Lehrern auf den Weg und kamen nach achtstündiger Fahrt an ihrem Ziel an: So begann das Kletterabenteuer in die Dolomiten. Das in Südtirol gelegene Welschnofen erreichten wir am frühen Nachmittag, sodass für eine kurze Orientierung in der Gegend noch genügend Zeit war. Ein nicht allzu langer Wanderweg und ein Besuch des Karersees waren das Highlight des ersten Tages. Am nächsten Morgen lernten wir unseren Bergführer Hans kennen, der uns den Rest der Woche begleiten sollte. Zusammen mit ihm erlernten wir an einem nahegelegenen Felsen die Grundsätze des Kletterns: Knoten binden, Ausrüstung anlegen, Klettersteige und so fort. Nicht zuletzt dank dieser Instruktionen meisterten wir den Vor- und Nachstieg mit größtem Geschick – und mit Enthusiasmus. Abrunden ließ sich der Tag mit einem Besuch im Hochseilgarten und frühem Zubettgehen, denn der nächste Tag sollte eine Herausforderung darstellen.

Mit der Seilbahn begann der Montagmorgen und auch das Tagesziel war bereits gesetzt: der Gipfel der Rotwand mit 2806 Metern. Der Aufstieg stellte zusammen mit dem Klettersteig eine Aufgabe dar, der wir uns mit Mut und Ausdauer stellten. Beim Abstieg mit Abseilen bewiesen Schüler wie Lehrer Schwindelfreiheit und starke Nerven. Erfolgreich bewältigten wir am folgenden Tag auch den Pisciadu-Klettersteig in der Sella-Gruppe, bevor wir uns am letzten Tag eine Pause gönnten und in die nahegelegene Stadt Bozen fuhren. Neben dem Archäologiemuseum, dem Zuhause von ‚Ötzi, erkundeten wir noch weitere Aspekte dieser interessanten Stadt und rundeten damit unseren kurzen, aber intensiven Alpenaufenthalt ab. Diese alpinen Tage bleiben für uns ein unvergessliches Erlebnis, nicht zuletzt auch wegen der tollen Gruppenatmosphäre, die wir in ‚unserem‘ gemütlichen Hotel Tyrol, einer familiengeführten Unterkunft mit wunderbar schmackhaftem Essen, in vollen Zügen genießen konnten.

Bilder zum Vergrößern anklicken.