Dem Boden auf der Spur

Landwirtschaftsschüler der Richard-von-Weizsäcker-Schule erkunden die Grundlagen der Feldarbeit

Eine Grundlagenforschung der besonderen und besonders nützlichen Art boten Gerhard Kieß und Fred Fecher kürzlich ‚ihren‘ Landwirtschaftsschülern: Auf den Boden kommt es an, wissen die beiden Lehrer an der landwirtschaftlichen Abteilung der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule, und daher erkundeten sie mit den Schülern die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten im Hohenloher Raum und bis hinauf nach Möckmühl und in der Heilbronner Gegend. Die Vorbereitung war für die Jugendlichen indes recht anstrengend: Immerhin musste jeder im Vorfeld an seinem Heimatort einen Kubikmeter Erde ausheben und so die Beschaffenheit von Gipskeuper oder reinem Lösboden anschaulich machen.
Die Bodenrundfahrt war nicht minder anstrengend: 500 Kilometer wurden an den beiden Tagen gefahren, um die unterschiedlichen Böden zu erkunden. Dass die Batterie eines der drei Kleinbusse streikte, machte jede erneute Abfahrt zu einem besonderen sportlichen Ereignis, vor allem für diejenigen, die jeweils anschieben mussten. „Für die Schüler und künftigen Landwirte ist es besonders wichtig, zu wissen, dass Boden nicht gleich Boden ist“, erläutert Gerhard Kieß und freute sich, dass auf jedem der besuchten Höfe neben dem Besuch auf dem Feld auch ein zünftiges Vesper auf dem Programm stand und so das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden werden konnte.

Fred Fecher ging mit seinen Landwirtschaftsschülern den Dingen auf den Grund. Bilder (privat)

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