Viele Wege führen durch Rom

Eine Exkursion des Seminarkurses ‚Rom‘ in die Ewige Stadt

Nach Rom führen viele Weg, wie das alte Sprichwort sagt – durch Rom allerdings auch: Und auf ihnen läßt sich die Vielfalt der Ewigen Stadt am Tiber erwandern: Paläste aus der Renaissance, Ruinen aus der Zeit der antiken Republik, in denen sich mittelalterliche Adelige einen Wohnsitz eingerichtet haben und die noch heute bewohnt werden, und Kirchen aus allen Epochen des Christentums – aber auch geheimnisvolle Villen unter uralten Schirmpinien und riesige Parkanlagen mit immer neuen Blicken auf die Stadt, ihre Türme und Kuppeln, und natürlich auf die Kuppel: San Pietro!
Die Teilnehmerinnen des Seminarkurses ‚Rom‘, die mit ihren Lehrern Frank Dietz und Clemens Klünemann in die vorfrühlingshafte Ewige Stadt gereist waren, erliefen sich in vier Tagen eine Stadtlandschaft, in der die Kulturgeschichte an allen Ecken und Enden greifbar wird. Und sie wählten unterschiedliche Perspektiven: Weit über die Dächer ging der Blick von der Dachterrasse des Domizils auf dem Monte Esquilin neben Santa Maria Maggiore und verschaffte den Reisenden aus dem Norden einen Überblick über das mediterrane Gewirr der Gassen und Straßen rund um die sieben Hügel– und tief unter der Stadt erfuhren die zehn Schülerinnen und Schüler aus Öhringen, wie alles begann: Ob in der antiken Gräberstadt zehn Meter unter den Fundamenten des Petersdoms oder in den geheimnisvollen Gewölben der Domus aurea, des legendenumwitterten Palasts, den Kaiser Nero mit grotesken Wandgemälden ausschmücken ließ.
Der Entfernungsmesser von Franziskas Smartphone zeigte pro Tag eine Wanderstrecke von etwa 15 Kilometern an – Grund genug, den geschundenen Beinen abends in einer der vielen Osterien der Suburra eine Pause zu gönnen und die vielen Eindrücke des Tages zu ordnen. Und Gelegenheit, die nächste Rom-Reise zu planen und all das zu sehen, was diesmal nicht auf dem Programm stehen konnte.

Die Öhringer Gruppe auf einer Römischen Piazza.

Die Öhringer Gruppe auf einer Römischen Piazza.