Eine physikalische Weihnachtsshow

Schülerinnen und Schüler des Physikkurses der Richard-von-Weizsäcker-Schule zu Besuch an der Heidelberger Universität

Mit ihren Physiklehrern Dr. Steffen Englert und Jörg Betz besuchten die Jugendlichen aus Hohenlohe die 10. Physikalische Weihnachtsshow der Universität Heidelberg: Physikprofessor Dr. Christian Enss präsentierte das Forschungsthema, das in diesem Jahr im Vordergrund stand, nämlich die Untersuchung der fundamentalen Eigenschaften kondensierter Materie bei ultratiefen Temperaturen. Dr. Angela Halfar, Moderatorin, Redakteurin und Nachrichtensprecherin, führte gekonnt durch eine mehr als zweistündige interaktive Physikshow, die in Heidelberg inzwischen zur Tradition geworden ist und zur Vorweihnachtszeit gehört und bei der jedes Jahr der Erlös des Eintritts an Schulen geht, um dort Physik-Projekte zu unterstützen. Präsentiert wurden spektakuläre Liveexperimente und gezeigt wurde, wie Wirbel entstehen, Blitze zucken oder Luftballons erstarren; dabei waren die komplexen physikalischen Präsentationen in ein unterhaltsames Rahmenprogramm eingebettet. „Diese Weihnachtsshow der besonderen Art ist eine Bereicherung für unseren Physikunterricht, bei dem aus Zeit- und Budgetgründen gerade die experimentelle Seite oft zu kurz kommt“, stellte Jörg Betz zufrieden fest, der seit Jahren den Kontakt zum Physikalischen Institut seiner Alma Mater in Heidelberg pflegt. Der Besuch der Physikshow sei ein Highlight für die angehenden Abiturienten der beiden Beruflichen Gymnasien an der Richard-von-Weizsäcker-Schule.
Dabei war die diesjährige Weihnachtshow für die Öhringer etwas ganz Besonderes: Neben zahlreichen Eindrücken und Erfahrungen konnten die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrer der Richard-von-Weizsäcker-Schule dieses Mal eine Spende über 1.000 € mit nach Hause nehmen. Dieses Geld ist zur Erweiterung der Physiksammlung im Bereich der Spektralanalyse bestimmt.

Photo (privat): Gerne nahm Jörg Betz den Scheck für die Physik-Abteilung seiner Schule aus den Händen von Prof. Dr. Christan Enss und Dr. Angela Halfar entgegen.