Eine erlebnisorientierte Berufsberatung

Der M+E-Info-Truck machte Station an der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule

Seit einem Vierteljahrhundert macht die Metall- und Elektroindustrie (M+E) Werbung für die unter ihrem Dach angesiedelten Berufe; waren es bis vor kurzem noch Busse, in denen Informationen vor allem in Form von Broschüren verteilt wurden, schickt der Verband der Elektroindustrie inzwischen hochmoderne ‚M+E-Info-Trucks‘ durchs Land, um jungen Menschen eine Berufsausbildung im Bereich der Metall- und Elektroindustrie schmackhaft zu machen. Neugierig wurde von vielen Jugendlichen in der vergangenen Woche das überdimensionale Fahrzeug vor der Richard-von-Weizsäcker-Schule bestaunt, das durch seine ausfahrbaren Elemente um so beeindruckender wirkt. Innen erwartete dann die Interessierten auf zwei Etagen eine geradezu futuristische Atmosphäre: In modernsten Multimedia-Anwendungen wurden die Schülerinnen und Schüler auf eine virtuelle Reise durch die M+E-Industrie mitgenommen und erfuhren, wie Fräsen programmiert werden, wie ein Aufzug gesteuert wird oder wie vielfältig ein Wechselschalter in elektronischen Schaltungen eingesetzt werden kann. „Solche Erlebnisse beeinflussen junge Leute, und das ist gut so“, betont Andrea Wilke-Rohr, die sich gemeinsam mit ihrer Kollegin Regina Nowak und ihrem Kollegen Timo Bickel von der AIH (Arbeits-Initiative Hohenlohekreis) für das Kommen des Info-Trucks starkgemacht hatte.
Und die Jugendlichen? Sie waren begeistert angesichts solcher realitätsnahen Informationen und Eindrücke: „Mir hat besonders der Teil gefallen, in dem ich virtuell an der Produktion eines Autos teilnehmen konnte“, bilanziert der 17-jährige Sven, und seine Mitschülerin Jasmin antwortet auf die Frage, ob der Truck ihre Berufswahl beeinflusse: „Mit Sicherheit.“ Und damit ist für das Team der AIH klar: Auch im nächsten Jahr wird der Info-Truck in Öhringen Station machen.

Der überdimensionale Info-Truck prägte für einige Tage den Eingangsbereich der Richard-von-Weizsäcker- Schule