Unterschiede akzeptieren – Vielfalt leben

Eine Exkursion von Schülerinnen und Schülern der Richard-von-Weizsäcker-Schule

Angehende Erzieher/-innen der Fachschule für Sozialpädagogik machten kürzlich eine Exkursion zur Paul-Meyle-Schule in Heilbronn, denn – so Fachlehrerin Claudia Litterst – „solche Praxiserfahrungen gehören einfach zur Ausbildung dazu.“ Die Pädagogin unterrichtet in Öhringen das Fach ‚Unterschiedlichkeit und Vielfalt erleben‘ und es ist ihr wichtig, dass ihre Schüler/-innen in den gelebten Kontakt mit geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen kommen. Die angehenden Erzieher/-innen bekamen interessante Informationen aus erster Hand: Julia Welz stellte ihnen die Schule und die Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen vor und ging dabei auf den speziellen Förderbedarf ebenso ein wie auf die Arten der Körperbehinderungen, auf Autismus-Spektrumsstörungen sowie auf sozial-emotionale Störungen und chronischen Erkrankungen.

Im Anschluss daran hatten die Gäste aus Öhringen Gelegenheit, verschiedene Fachräume der Schule zu besichtigen sowie den Snoezelen-Raum, die Differenzierungszimmer und den Raum mit dem Wasserklangbett: Alles dient dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler fit für das Leben nach der Schule zu machen, erläuterte Julia Welz. Für die Öhringer Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik war dies ein beeindruckendes Erlebnis: „Für mich bekommen manche Unterrichtsinhalte jetzt eine ganz neue Wichtigkeit“, resümierte die 22-jährige Jasmin die Exkursion an die Paul-Meyle-Schule.

Photo (privat): Die Öhringer Gäste in der Heilbronner Paul-Meyle-Schule