Exkursion zum ‚Sonnenhof‘ Schwäbisch Hall

Es ist normal, verschieden zu sein; es gibt keine Norm für das Menschsein.“
(Richard von Weizsäcker)

Am 24. April 2018 besuchten elf Schülerinnen der Klasse 3 BKSP-IT 3 der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule mit ihrer Fachlehrerin Claudia Litterst die Einrichtung ‚Sonnenhof‘ in Schwäbisch Hall. Der ‚Sonnenhof‘ unterstützt Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Ein wichtiges Ziel ist es, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft nach den unterschiedlichen Bedürfnissen zu ermöglichen.

Um eine weitere sonderpädagogische Einrichtung kennenzulernen, die Arbeitsweise von Menschen unterschiedlichen Alters mit verschiedenem Unterstützungsbedarf zu sehen und um Inklusion als gelebte Pädagogik der Vielfalt zu erleben, war der Vormittag im ‚Sonnenhof‘ eine Ergänzung zum Fachunterricht. Herr Traugott Hascher, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, kümmerte sich engagiert um die Öhringer Gruppe und überzeugte mit seinem Fachwissen und den kurzweiligen Erläuterungen die Klasse.

Bärbel Böhringer resümiert: „Ich habe hier einen sehr positiven Eindruck gewonnen. Hier bietet sich viel Raum für Individualität.“ Und Tatjana Heinz fügt an: „Es gibt ein vielfältiges Angebot und ich habe hier viel Gelassenheit im Umgang mit den Menschen erlebt.“ Lisa- Marie Weidenmann ergänzt: „ Man spürt hier die Geborgenheit und es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Menschen, eine Aufgabe wahrzunehmen, und man weiß: Die Menschen sind hier gut aufgehoben. Vielleicht arbeite ich später einmal hier“.

Ganz nach der Überzeugung des Namensgebers der Schule, Richard von Weizsäcker, haben die Schülerinnen erfahren, dass es „normal ist, verschieden zu sein“.

 

Bilder (privat): Eindrücke vom Besuch der Öhringer Gruppe auf dem ‚Sonnenhof‘.

Bilder (privat): Eindrücke vom Besuch der Öhringer Gruppe auf dem ‚Sonnenhof‘.