In die Schule statt ins Freibad

In der letzten Woche der Sommerferien war viel los in der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule

Mit soviel Zuspruch hatten die Organisatoren der Sommerschule nicht gerechnet: Günther Kern und Stana Tokovic, die gemeinsam mit 14 weiteren Lehrerinnen und Lehrern die Sommerschule der Richard-von-Weizsäcker-Schule organisierten, waren freudig überrascht über das große Interesse, welches die Jugendlichen am Schulunterricht in den Sommerferien zeigten: „Wir hatten mehr Anfragen als zur Verfügung stehende Plätze“, bedauert Kern und weist gleichzeitig auf eine für alle Beteiligten angenehme und lehrreiche letzte Ferienwoche hin, in der es – übrigens nicht nur für künftige Schüler/-innen der Richard-von-Weizsäcker-Schule, sondern auch anderer Beruflicher Gymnasien – um die Erleichterung des Übergangs zur neuen Schule ging. Ja, angenehm war diese letzte Ferienwoche in der Schule, denn neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wurde ein vielseitiges Programm geboten, bei dem die Jugendlichen ihre sportlichen und kreativen Fähigkeiten ausprobieren und zeigen konnten; und überdies bestand Gelegenheit, die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen sowie die künftigen Lehrer. „Wir sehen dringenden Handlungsbedarf, den Übergang zur gymnasialen Oberstufe flexibel und zielorientiert mit Blick auf das Abitur zu gestalten“, erläutert Schulleiter Uwe Stiefel, der sich ebenfalls über die gelungene Sommerschule 2018 freut. „Damit sind wir Teil eines Pilotprojekts, für das landesweit lediglich sechs Schulen ausgewählt wurden“, ergänzt Stiefel und weist darauf hin, dass es letzlich die durchdachte pädagogisch-didaktische Konzeption des Öhringer Sommerschulprojekts gewesen sei, deretwegen die Richard-von-Weizsäcker-Schule den Zuschlag bekommen hat.

Die Jugendlichen, die seit Montag ganz regulär die Schulbank drücken, sind mit ihrer letzten Ferienwoche ebenfalls sehr zufrieden: „Die Sommerschule hat mich für die 11. Klasse motiviert“, resümiert die 16-jährige Jana, und der gleichaltrigen Felix hat besonders das Klettern und die Erlebnispädagogik geschätzt. „Auf diese Weise fällt Deutsch und Mathematik um so leichter“, weiß Stana Tokovic und ist sich jetzt schon sicher, dass auch in den kommenden Sommerferien Leben ins Schulhaus am Maßholderbach kommen wird – dann hoffentlich für alle interessierten Jugendlichen, die den Platz im Freibad gerne gegen die Schulbank tauschen wollen.

Foto (privat): Nur zufriedene Gesichter nach eine Woche Sommerschule.