Juniorwahl zur Europawahl 2019 an der Richard-von-Weizsäcker-Schule

Grüne sind stärkste Kraft

In der Woche vor den Europawahlen gaben an der Richard-von-Weizsäcker-Schule insgesamt 232 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme ab.
Bei der Auszählung der Stimmen konnten die Grünen mit 37 Prozent die meisten Stimmen erzielen gefolgt von der CDU mit 15,5 Prozent der Stimmen.

Die Juniorwahl zur Europawahl 2019 wird ermöglicht und gefördert durch das Europäische Parlament, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Bundesweit sind über 2.700 Schulen am Projekt beteiligt. Kerstin Mai, Geschichtslehrerin an der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule, macht sich gemeinsam mit ihren das Fach Geschichte unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen stark für die Juniorwahl, die seit 1999 als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt wird: „Wir wollen die jungen Leute motivieren, sich am politischen Leben aktiv zu beteiligen“, betont Kerstin Mai und weist darauf hin, dass solche Juniorwahlen auch ein Stimmungsbild über das zeigt, was junge Menschen und damit die künftigen Erwachsenen von der Politik erwarten. Seither haben sich schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt. „Vielleicht bieten die Ergebnisse den Erwachsenen von heute Anregungen für die Politik von morgen“, hofft die Geschichtslehrerin.

Und so sieht das Stimmungsbild unter den Jugendlichen an der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule aus, denn die Auszählung der Stimmen ergab folgende Verteilung:

Grüne: 37,1 %
CDU: 15,5 %
SPD: 10,7 %
Die PARTEI: 8,6 %
FDP: 6,4 %
Tierschutzpartei: 6 %