Ein Weg mit Hindernissen – zum Erfolg

Verabschiedung der Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik an der Richard-von-Weizsäcker-Schule

Ihr Beruf hat Zukunft”, rief Dagmar Jessel am vergangenen Mittwoch ihren nun Ehemaligen zu: Als Klassenlehrerin hat sie die zwölf Absolventen und deren einzigen männlichen Kollegen während der vergangenen drei Jahre zur Qualifikation des Erzieher/-innen-Berufs geführt. „Und Sie sind ein besonderer Jahrgang”, fügte Dagmar Jessel an, wobei sie die besondere Flexibilität und Improvisationsfähigkeiten der künftigen Erzieherinnen und des Erziehers unterstrich – hatten diese doch wegen der Pandemie das zweite Jahr in Folge Wechselunterricht zwischen Präsenz- und Fernunterricht und diese Situation bestens gemeistert. Gemeinsam mit Dietmar Meder, der die Abteilung Sozialpädagogik an der Öhringer Richard-von-Weizsäcjer-Schule leitet, ließ Dagmar Jessel einige herausragende Stationen und Phasen der insgesamt dreijährigen Ausbildung Revue passieren: Da war die Woche im Waldschullandheim Schöntal, wo die sozialpädagogischen Fachkräfte Gelegenheit hatten, sich mit Fragen der Waldpädagogk vor Ort auseinanderzusetzen. Und da war das jeweils sechswöchige Praktikum in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten, Ganztagesbetreuung von Grundschülern, Tagesgruppe und bei der stationärer Jugendhilfe. All dies ermöglichte mehr als nur einen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche. Der schulische Abschluss zum Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers sei, so Dagmar Jessel, der Schlüssel für das einjährige Berufspraktikum, welches die Absolventinnen und der Absolvent im Sommer bei verschiedenen Trägern im Umkreis von 50 km der RWS Öhringen antreten. Während des Berufspraktikums werden sie weiter von den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschule für Sozialpädagogik an der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule betreut und kommen auch zu berufsbegleitenden Fortbildungen an die Schule. In einem Jahr steht dann das abschließende Kolloquium zur staatlichen Anerkennung an. Ebenfalls wurden acht Schülerinnen und Schüler der Praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher (PIA) verabschiedet: Ihnen wurde die staatliche Anerkennung als Erzieher/-in überreicht, und Abteilungsleiter Dietmar Meder konnte fast allen dazu gratulieren, bereits jetzt eine Anstellung für die kommende Zeit sicher zu haben.

Im Anschluss an die Überreichung von Zeugnissen und Urkunden wurde der schulische Abschluss gebührend gefeiert – Symbole des optimistischen Blicks in die Zukunft waren die kleinen selbstgebauten Segelschiffchen, die in ausgelassener Stimmung auf dem Maßholderbach zu Wasser gelassen wurden.

Foto [PIA] (privat): Die Absolventinnen und Absolventen der Praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher (PIA) an der Richard-von-Weizsäcker-Schule mit Schulleiter Uwe Stiefel (rechts) und Klassenlehrerin Nadine Heckemeier (zweite v. rechts).

Foto [Oberkurs] (privat): Die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik an der Richard-von-Weizsäcker-Schule mit Schulleiter Uwe Stiefel (rechts) und Klassenlehrerin Dagmar Jessel (zweite v. Rechts).